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Die 5 Besten Girokonten im Test 2016

Auch, wenn Sie ein Girokonto haben, muss es nicht gleich heißen, dass es das Beste von allen ist.

Vor gut zwei Jahren ist es mir passiert: Ich hielt die Kündigung meiner kontoführenden Bank in der Hand. Warum? Ich habe keine Ahnung, aber ein paar Ideen: Vermutlich habe ich den Dispo zu selten genutzt. Oder meine monatlichen Einnahmen waren nicht hoch genug. Vielleicht war es eine Mischung aus beidem. „Nun gut“, dachte ich mir „Dann suche ich mir eben ein neues Girokonto.“ Denn ohne ist ein Leben fast nicht möglich. Ich brauche es damit die Miete, Versicherungen, Nebenkosten etc. abgebucht werden können, um im Supermarkt einzukaufen und Geld abzuheben, wenn’s nötig ist. Ohne Girokonto, müsste ich alles in bar erledigen, unvorstellbar. Nach der Kündigung meiner Bank dachte ich noch: So schwer kann das ja nicht sein, es war ja auch nicht mein erstes Konto. Mit Finanzen kenne ich mich auch aus. Immerhin bin ich seit ein paar Jahren Wirtschafts- und Finanzredakteur. Bereits seit dem Volontariat treibt mich meine Neugier in diesem Bereich an. Also dachte ich, findet sich doch schnell eine neue Bank. Dieses Mal wollte ich aber alles richtig machen: DIE Bank finden, DAS Girokonto eröffnen. Ich hatte einfach keine Lust mehr, mich ständig mit diesem Thema befassen zu müssen. Ich hatte bereits gut sechs Banken ausprobiert. Angefangen beim ersten Konto, damals mit 16 bei der Hausbank meiner Eltern, über Konten während meines Studiums, als ich ein Jahr in England war um dort für eine große Wirtschaftszeitung zu arbeiten, während meines Volontariats bei verschiedenen Zeitungen. Später, als dann die ersten Jobs kamen, brauchte ich wieder ein neues Konto, als meine Familie dazu kam, ein weiteres. Alles in allem, so dachte ich damals, war ich also gut gerüstet für meine Suche nach einem neuen Konto. Dann entdeckte ich die Auswahl. Sage und schreibe 1.775 Banken gibt es in Deutschland, plus minus fünf, die seitdem neu eröffnet haben oder schließen mussten.

 

Ich begann also zu recherchieren. Aufgrund meines Insiderwissens war schnell klar: Ich brauchte eine Strategie, einen Masterplan. Denn als Student hatte ich ganz andere Bedürfnisse als heute. Und auch heute brauchen wir, meine Frau und ich, unterschiedliche Banken für die verschiedenen Anforderungen. Ein Gehaltskonto, ein Haushaltskonto, ein Tagesgeldkonto usw. Im zweiten Schritt überlegte ich, meine Recherchen zu veröffentlichen. Im Internet fand ich keine wirkliche Hilfe bei der Suche nach einem Girokonto. Jede Seite, die es da so gab, hatte Informationen. Aber keine gebündelt und nach Bedürfnissen sortiert. Außerdem waren die meisten Girokonten-Tests mehr eine Wiedergabe von Informationen, die ich auch auf den jeweiligen Bankseiten fand. Wieder nicht hilfreich. Ich holte also meine Frau ins Boot, denn diese hatte einfach eine andere Sichtweise – vielleicht weniger professionell – und andere Bedürfnisse. Sie beurteilte eine Bank nach anderen Kriterien. Also war für uns klar: Wir machen den kostenloses-Girokonto-Vergleich zusammen. Damit Sie nicht in die gleichen Fettnäpfchen stampfen wie wir, entschlossen wir uns außerdem, unsere Suche hier zu dokumentieren. Zufällig war ich, als diese Idee langsam heran reifte, gerade in den USA unterwegs. Bei einem Essen mit einem guten Bekannten erzählte ich ihm von meinem Plan, verschiedenen Girokonten auf Herz und Nieren zu testen. Er schaute ein wenig überrascht und fragte mich: “Was ist ein Girokonto?“ Tatsächlich gibt es das Girokonto in den USA nicht so wie bei uns. Auch die Kreditwürdigkeit hängt von ganz anderen Voraussetzungen ab. Doch diese Frage meines Freundes half mir tatsächlich weiter. Denn ich musste erst einmal sondieren, was ein modernes Girokonto heute alles können muss. Welche Anforderungen stellt welcher Nutzer und wie gehen Banken damit um? Dazu haben wir in den letzten zwei Jahren verschiedene Girokonten eröffnet und jeweils ein halbes Jahr betrieben. Heraus kam diese Seite, die Ihnen (hoffentlich) intensive Recherche und Ärger erspart. Mit unserer Hilfe finden Sie nun gezielt das Konto, das zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt. Das gibt es nämlich. Sogar für Sie! Auf dieser Seite habe ich verschiedenen Banken und ihre Girokonten getestet. Meine TOP 5 stelle ich im Kurzportrait hier zunächst einmal vor.

Für jeden Bedarf das richtige Girokonto im Vergleich

Nach einem groben Überblick über das Girokontoangebot, haben wir zunächst eine Liste erstellt, anhand derer die Banken beurteilt wurden. An erster Stelle stand die Einteilung nach Kategorien. Je nach Lebensphase und beruflichem Status brauchte ich ein anderes Konto.

Girokonto für Jedermann

In meinem Girokontotest habe ich auch so genannte Jedermann-Girokonten einbezogen. Ich habe in meinem engsten Freundeskreis erlebt, wie schwer eine Existenz belastet sein kann, wenn kein Girokonto eröffnet werden kann. Mein guter Freund Mark ist – unverschuldet – in einen finanziellen Engpass gelangt. Er hat einfach den falschen Leuten vertraut und musste in die Privatinsolvenz. Quasi mit dem Offenbarungseid gab’s die Kontokündigung. Miete, Strom aber auch sein Einkommen als freier Autor musste er eine Zeit lang in bar zahlen oder erhalten. In einer Zeit, in der es eh schon schwierig genug ist, sich über Wasser zu halten und den Überblick zu bewahren. Dabei gibt es in Deutschland ein so genanntes Basiskonto. Hier haben sich erst Anfang 2016 Banken freiwillig dazu verpflichtet, ein Jedermann-Konto anzubieten. Die Realität sieht aber nach wie vor anders aus. Viele Arbeitslose oder auch Wohnungslose bekommen eben nicht solch ein Basiskonto. Um Ihnen die Suche nach einem Basiskonto zu erleichtern, habe ich in meinem Test auch nach dieser Kontoführung gesucht und sie zum Beispiel bei der Consorsbank auch gefunden.

 

Bestes Girokonto für Studenten

Studenten sind bei der Auswahl des Girokontos in der Regel etwas sorgloser. Hauptsache, es ist kostenlos und belastet das eh schon schmale Budget nicht. Aber die meisten Girokonten sind nicht bedingungslos kostenlos. Sprich: Es fallen zwar keine Kontoführungsgebühren an, dafür wird aber auch ein Mindestgeldeingang erwartet.

 

Bestes Girokonto bei häufigen Auslandsreisen

Wer häufig beruflich oder privat im Ausland ist, braucht ein Girokonto, mit dem er auch im Ausland Geld abheben kann. Im besten Fall kostenlos. Daher habe ich nach Banken gesucht, die entweder eine kostenlose Kreditkarte anbieten, mit der an jedem Geldautomat Geld abgehoben werden kann, oder aber nach Banken, die zumindest im europäischen Ausland über Filialen verfügen.

 

Bestes Girokonto für Selbstständige

Kurz nach dem Studium war ich eine Zeit lang als freiberuflicher Journalist tätig. Zwar brauchte ich hier eigentlich kein extra Konto, aber viele Banken spielen nicht mit, wenn ausschließlich Einnahmen aus selbstständiger Arbeit fließen. Meist sollte ich dafür ein extra Geschäftskonto führen, was exorbitante Kontoführungsgebühren zur Folge hatte. Alleine um diese decken zu können, musste ich einen Artikel verkaufen. Daher hatte ich damals ein Konto extra für Freiberufler. Die Suche danach war allerdings ermüdend. Außerdem bieten einige der Banken für Selbstständige keinen Dispo an. Zahlt ein Kunde dann mal nur ein paar Tage später, platzen Rechnungen. Eine Endlosschleife mit Kosten, die ich Ihnen durch meinen Girokontotest gerne ersparen möchte.

 

Bestes Girokonto für Arbeitnehmer

Ein Girokonto für Arbeitnehmer: Das ist eigentlich die einfachste Art, an ein Konto zu kommen. Aber auch hier gibt es erhebliches Sparpotential, wie ich feststellen konnte. Die meisten Arbeitnehmer sind nämlich schon seit Jahren bei der gleichen Bank. Oft mit steigenden Kontoführungsgebühren und weiter sinkenden Habenzinsen. Dabei werden Sie als Arbeitnehmer mit festen Gehalt von jedem Kreditinstitut genommen. Die wollen Sie sogar so sehr, dass Ihnen saftige Prämien bei der Neueröffnung gezahlt werden.

 

Bestes Girokonto für Rentner

Durch sinkende Rentenbeiträge sind heute auch Rentner auf ein Konto angewiesen, das möglichst günstig ist. Dabei wünschen sich aber vor allem Frauen eine Bank, die sie auch erreichen können. Onlinebanking kommt nicht für jeden in Frage und Frauen im Rentenalter haben häufig keinen Führerschein um eine längere Fahrtstrecke in Kauf zu nehmen, um zur Bank zu kommen. Dieser ganze online-Schnickschnack ist vielen Rentnern tatsächlich suspekt, wie ich an meiner Nachbarin mit stolzen 83 Jahren sehe. In meinem Girokontotest habe ich also auch auf diese Bedürfnisse Rücksicht genommen.

 

Mit diesen einfachen Fragen finden Sie schnell das Girokonto, das zu Ihnen passt:

 

Haben Sie regelmäßiges Einkommen?

Die Frage müsste eigentlich noch erweitert werden. Entscheidend ist nicht nur, ob Sie regelmäßiges Einkommen haben, sondern auch, woraus. Leicht haben Sie es, wenn Sie mindestens 1000 Euro Gehaltseingang haben sowie einen guten Schufa-Score aufweisen können. Damit nahm mich jede Bank mit Kusshand und schmiss mir auch noch Prämien hinterher. Sind Sie selbstständig, so können Freiberufler ohne Mindesteingang ebenfalls von einem Girokonto ohne Kontoführungsgebühren profitieren. Allerdings schränkt das Ihre Auswahl ein. Erheblich eingeschränkt sind Sie, wenn Sie weniger als 1000 Euro im Monat einnehmen. Gepaart mit einem schlechten Schufa-Score, haben Sie schlechte Karten. Hier kommt nur noch ein Jedermann-Konto (Guthabenkonto) in Frage. Denn die Bank bietet Ihnen ein Girokonto ohne Kontoführungsgebühren eigentlich nur an, weil sie Ihnen weitere Produkte anbieten will. Das funktioniert bei finanzstarken Kunden deutlich einfacher.

 

Wie wollen Sie mit Ihrer Bank kommunizieren? Wie Ihre Überweisungen etc. ausführen?

Vorneweg: Heute gibt es kaum noch Unterschiede zwischen Banken und Sparkassen vor Ort und einer Online-Bank.

 

  • Fast alle Banken haben einen Online-Banking-Zugang.
  • Fast alle verlangen für beleghafte Buchungen Geld. Bei der Bank vor Ort geben Sie den Überweisungsbeleg in der Filiale ab, bei der Online-Bank schicken Sie ihn mit der Post.
  • Auch Geldabhebungen sind bei beiden Bankformen möglich. Hier haben Online-Banken sogar meist die Nase vorne. Diese geben zur Bankkarte häufig eine kostenlose Kreditkarte aus. Damit konnte ich an allen Geldautomaten kostenlos Geld abheben. Bei meiner Hausbank mit 16 ging das nur an den filialeigenen Automaten. Zumindest kostenlos.
  • Geld einzahlen können Sie ebenfalls nicht nur in den hauseigenen Filialen vor Ort. Online-Banken bieten inzwischen, dank Kooperationen mit anderen, die Möglichkeit an, Geld an Automaten einzuzahlen.

 

Deshalb war die Frage: „Brauche ich einen Bankberater vor Ort?“ die einzig entscheidende für mich. Hier liegt dann auch schon der größte Unterschied. Banken mit Filialen vor Ort verlangen Kontoführungsgebühren. Punkt. Fragen Sie sich also: Brauchen Sie den Bankangestellten wirklich vor Ort? Ich habe für mich entschieden, keinen zu brauchen. Zum einen, weil ich schon viel zu viel Zeit in der Schlange eines Bankschalters vergeudet habe, um dann doch keine Antwort auf meine Frage zu bekommen. Oft genug hörte ich ein „Muss ich mal den Vorgesetzten fragen, der ist aber gerade in der Mittagspause, im Urlaub oder im Gespräch.“ Klar, so oft wie der „im Gespräch“ war, müsste der doch Mitarbeiter des Monats sein. Meine persönliche Vermutung ist ja, der versteckt sich die Hälfte des Tages vor der Kundschaft und spielt „Plants vs. Zombies“ auf dem Smartphone. Aber, das ist nur meine persönliche Vermutung. Den Beweis muss ich noch antreten.

Zum anderen weiß ich aber auch nicht, wann mich eine Frage so sehr beschäftigt hat, das ich dafür in eine Bankfiliale gehen musste. Eine Bankberatung habe ich tatsächlich zum letzten Mal gebraucht, als wir uns die kleine Eigentumswohnung kaufen wollten. Da ein Bankdarlehn aber unabhängig vom Girokonto ist, kann ich diese beiden Punkte gut trennen.

 

Grundgebühren: eine entscheidende Frage

Je nach Bank fallen Grundgebühren oder auch Kontoführungsgebühren an. Direktbanken werben damit, auf diese zu verzichten, wollen dafür aber zum Teil einen Mindestgeldeingang oder einen Mindestkontostand erfüllt wissen. Einige Direktbanken hingegen bieten auch ein kostenloses Girokonto ohne Mindesteingang an. Filialbanken verlangen derzeit bis zu sieben Euro pro Monat. Dafür bekommen Sie den Bankberater vor Ort mit einem Standartkonto. Ein Premium-Konto bieten einige Banken für etwa 10 Euro und mehr an. Dafür gibt es entweder Sonderleistungen oder aber mehr kostenfreie Buchungen.

 

Belegbuchungen: eine Kostenfalle

Direktbanken bieten in der Regel beleglose Buchungen kostenlos an. Sprich: Alle Onlinebanking-Buchungen kosten nichts. Allerdings werden Gebühren für beleghafte Buchungen erhoben. Schicken Sie also Ihre Überweisung per Brief zu Ihrer Bank, zahlen Sie dafür eine Gebühr. Vor-Ort-Banken verlangen zum Teil inzwischen auch für beleglose Buchungen Extrageld. 20 – 30 Stück sind im Monatspreis in der Regel inbegriffen, wer mehr Überweisungen machen will, zahlt extra. Daher habe ich vor einem Wechsel immer überprüft, wie viele Buchungen ich so pro Monat über das Konto laufen hatte. Entsprechend habe ich dann bei meinem Girokontotest bewertet.

 

Welches TAN-Verfahren wird angeboten?

Derzeit werden von den Banken etwa fünf Verfahren verwendet, um eine TAN-Nummer zum Aktivieren einer Buchung zu erzeugen oder abzulesen. Darunter gibt es sehr sichere Verfahren, wie die photoTAN oder die eTAN, relativ sichere wie die pushTAN und mTAN sowie extrem unsichere Verfahren. Dazu gehören die TAN-Listen und iTAN-Listen. Erst vor einiger Zeit hatte eine gute Bekannte die unschöne Erfahrung gemacht, wie unsicher TAN-Verfahren sind. Was soll ich sagen, ihr Geld war dank der Verwendung eines TAN-Bogens innerhalb weniger Stunden weg. Ich habe daher bei meinem Girokonto-Vergleich darauf geachtet, welches TAN-Verfahren von der jeweiligen Bank genutzt wurde und die mit den sichereren Verfahren besser bewertet.

 

Wo steht der nächste Geldautomat?

Wie bereits gesagt: Ich brauche keine Filiale vor Ort. Aber: ich brauche einen Geldautomaten in der Nähe. Nicht nur an meinem Wohnort, sondern auch bei meinem Arbeitsplatz. In der Kantine haben sie es nämlich noch immer nicht geschafft, die Kartenzahlung einzuführen. Hungrig bin ich aber unausstehlich, da werde ich quasi zur Diva. Ich sage Ihnen: Das mögen meine Kollegen selten. Damit also das Betriebsklima stimmt, brauche ich Essen. Damit ich das bekomme, brauche ich Geld. Banken haben sich, damit nicht jede überall einen Automaten aufstellen muss, zu so genannten Bankverbünden zusammengeschlossen. Informieren Sie sich also besser im Vorfeld, wo Sie Automaten finden. Da ich viel Reise, brauche ich auch mal einen Automaten im tiefsten Odenwald. Daher war dieser Punkt für mich fast am wichtigsten. Neben den Bankverbünden haben Direktbanken für mich einen klaren Vorteil. Die kostenlose Kreditkarte, mit der ich an wirklich jedem Automaten kostenlos Geld bekomme.

 

Die Dispogebühren fest im Blick

Gehören sie zu den glücklichen Menschen, die nie überziehen? Ja? Glückwunsch! Ich nicht. Daher schaue ich immer genau auf den Dispozins. Damit fühle ich mich sicherer. Nicht, dass ich regelmäßig vom Dispo lebe. Aber mal wird die Miete eben vor dem Gehaltseingang gebucht. Geplatzte Lastschriften kosten in der Regel zusätzlich. Daher ist es mir lieber, für einen Tag im Dispo zu sein, als ständig Überweisungen zu tätigen, weil das Konto nicht gedeckt war. Da der Dispozins zwischen 7,5 % und auch schon mal bei 18% liegen kann, behalten Sie auch besser einen Überblick oder verzichten auf die Einrichtung eines Überziehungskredits von Anfang an.

Nach zwei Jahren intensiver Recherche, steht für mich fest, welche Bank die beste ist.

Gut zwei Jahre habe ich mich mit dem Thema kostenloses Girokonto im Vergleich beschäftigt. Das beste Girokonto ohne Gebühren ist nun gekürt. Wobei: Das beste Girokonto, also nur eines, gibt es nicht. Je nach Bedürfnissen gibt es fünf Testsieger.

 

  1. Top-Prämie bei dem 1822direkt -Girokonto
    Es lässt sich nicht vermuten, aber die 1822direkt gehört tatsächlich zum Sparkassenverbund. Dabei gibt es das Girokonto mit Prämie. Genau genommen sogar mit unsagbarer 120 Euro-Prämie. Dafür mussten lediglich zwei Gehaltseingänge, (Rente, Lohn aber auch Bafög) eingehen. Das allerdings innerhalb von vier Monaten. Also alles überhaupt kein Problem. Wirbt man dann noch einen anderen Neu-Kunden, bekommt man nochmals 50 Euro gutgeschrieben. Mit 170 Euro mehr in der Tasche habe ich meine Frau nach Hamburg ins Theater eingeladen. Eine Win-Win-Situation für uns alle. Ansonsten gibt es von der 182dirket nur Gutes zu berichten. Die Kontoeröffnung war in wenigen Minuten erledigt. Mit den Unterlagen für das Post-IDENT-Verfahren bin ich schnell zur Post. Nach wenigen Tagen waren die Unterlagen da und ich konnte loslegen. Den Kontowechsel haben die von der 1822direkt für mich erledigt. Das Girokonto ist gratis, wie auch der Kontoumzugsservice. Völlig unproblematisch und schnell. Um ehrlich zu sein, diese Kontowechsel hatten mich früher oft davon abgehalten, ein Konto zu wechseln. Das war echt nervig, bis alle über das neue Konto informiert waren. Vor allem, wenn ich für Recherchen mal wieder in der Einöde unterwegs war, habe ich dank dem immer noch gut funktionierenden Sparkassen-Netz in jedem Nest kostenlos Geld abheben können. Auch im Urlaub, zumindest im europäischen Ausland, konnte ich problem- und kostenlos Geld bekommen. Da ich bereits mit der Girocard kostenlos Geld abheben konnte, habe ich mich gegen die angebotene Kreditkarte entschieden. Jedoch wäre auch diese ab einem Jahresumsatz von nur 2000 Euro kostenlos gewesen. Ein klarer Pluspunkt. 2000 Euro Jahresumsatz sind echt ein Witz für jeden normalen Erwachsenen. Das Online-Banking ist übersichtlich und macht, was es soll. Mit dem mTAN-Verfahren ist es zudem ausreichend geschützt, sodass ich guten Gewissens überweisen konnte. Das 1822direkt Girokonto ist auch deshalb mein Testsieger, weil es für fast jeden geeignet ist. Studenten wie Arbeitnehmer bekommen es kostenlos. Auch ohne regelmäßigen Gehaltseingang. Außerdem liegt der Dispokredit bei schlanken 7,43 %. Perfekt also, wenn mein Gehalt mal einen Tag später eintrifft.
  2. Das ING-DiBa-Girokonto für Sparfüchse. Die ING-Diba ist nicht nur was für erfolgreiche Basketballspieler, sondern auch für Sparfüchse. Das sogar aus zwei Gründen: Zum einen bekam ich bei der Eröffnung 75 Euro Wechselbonus. Quasi ein Girokonto mit Startguthaben. Allerdings nur bei Gehaltseinzahlungen, wobei das jede Bank so handhabt. Zum anderen bekam ich ein Tagesgeldkonto direkt dazu. Hier habe ich alles eingezahlt was gerade nicht gebraucht wurde. Die Überweisung wird sofort ausgeführt, sodass ich auch sofort an das Geld herankam, wenn meine Frau beim Juwelier um die Ecke etwas „besonders Schönes“ und „muss ich unbedingt haben“ fand. Praktisch. Der Wechsel war auch komplett unproblematisch. Wie bei fast allen Direktbanken habe ich den Antrag online ausgefüllt. Hier gab es auch direkt eine Einschätzung dazu, ob ich das Konto eröffnen kann und anschließend gab es das Post-IDENT-Verfahren. Innerhalb kürzester Zeit war alles da. Bankcard, Pins usw. Ebenfalls gibt es eine kostenlose Visacard. Die ist zwar keine „echte“ Kreditkarte, denn das Geld wird sofort abgebucht, aber mir reicht das. Ich finde es sogar besser, denn so komme ich nicht in die Verlegenheit mehr auszugeben, als ich habe. Ein Dispo reicht mir persönlich als doppelter Boden und den gibt es bei der ING-DiBA ebenfalls für wenig Geld. Genaugenommen im Moment für unter 7%. Der Sparfuchs in mir war also zufrieden. Auch der Sicherheitsfanatiker, sagt jedenfalls meine Frau, ist befriedigt worden. Die ING-DiBa verwendet das sichere mTAN und SmartTAN-Verfahren. Mit der kostenlosen Visacard kann ich an 90% der Geldautomaten kostenlos Geld abheben. Die 10% an denen es nicht geht, habe ich persönlich noch nicht entdecken können.
  3. Consorsbank Girokonto als Preis-/Leistungssieger. Das Consorsbank-Girokonto ist zu 100% kostenlos, auch ohne Mindestgeldeingang und damit mein Preis-/Leistungssieger. Außerdem zahlt mir die Consorsbank auch noch 10 Cent pro Lastschrift. Dieses Konto führt inzwischen meine Frau, denn so verdient sie beim Schuhe-Shoppen wenigstens bis zu 100 Euro im Jahr. Gut finde ich auch, dass ich innerhalb meines Onlinebankings die Kontobewegungen meiner Kinder sehen kann. Diese sind zwar noch nicht alt genug für ein Konto, aber bald. Alleine bei dem Gedanken wachsen mir graue Haare. Mit dem Girokonto bei der Consorsbank kann ich aber, bis sie volljährig sind, sehen, was da so auf dem Girokonto passiert. Dass ich einen Zugang zu ihrem Facebook-Account erhalte, bezweifle ich. Auch bei der Consorsbank war die Kontoeröffnung super einfach und schnell. Das Online-Banking ist durch das mTAN-Verfahren ausreichend geschützt und bietet, neben dem normalen Online-Banking-Schnickschnack, auch die Möglichkeit eines Finanzplaners an. So habe ich nach nur wenigen Monaten übersichtlich sehen können, wohin mein Geld so fließt. Dadurch konnte ich bereits den einen oder anderen Euro sparen. Es hilft zumindest, Geld-Treibsand ausfindig zu machen.
    Besonders gut finde ich, dass die Consorsbank das Jedermann-Konto auch als Basiskonto anbietet. Zudem kostenlos, was nur die wenigsten Banken anbieten können oder wollen.
  4. DKB-Girokonto – kostenlos. Das Girokonto nennt sich hier DKB-Cash und ist kostenlos. Auch bei der DKB habe ich eine kostenlose Visacard bekommen mit der ich an allen Geldautomaten kostenlos Geld abheben kann. Außerdem, und das ist derzeit tatsächlich bemerkenswert, bekomme ich sage und schreibe 0,6% Habenzinsen auf dem dazu gehörenden Tagesgeldkonto. Die Überweisungen sind sekundenschnell gebucht, sodass ich auch bei diesem Konto flexibel und zuverlässig über mein, nennen wir es mal „Vermögen“, verfügen kann. Auch über die Dispo-Zinsen kann ich bei unter 7% nicht meckern. Da habe ich mir letztens doch mal die neue Tommy-Hilfiger-Armbanduhr zugelegt, bevor mein Gehalt eingegangen ist. Auch auf meinen Recherchereisen, manchmal im Ausland, konnte ich mit der DKB-Visa-Card überall kostenlos Geld abheben. Allerdings musste ich zuvor Guthaben einzahlen, was aus Sicherheitsaspekten gar nicht so blöd ist. Dann ist wenigstens nicht mein gesamtes Geld weg und das Konto überzogen, falls mir meine Karte auf meinen Reisen doch mal gestohlen oder geklont wird. Soll es ja alles schon mal gegeben haben. Als mal eine fragwürdige Abbuchung auf dem Kontoauszug auffiel, hatte ich schnell jemanden vom Serviceteam an der Strippe, der das Ganze seriös und schnell regelte. Alles in allem ist die DKB daher eine der Top-Banken und für jeden zu empfehlen.
  5. Norisbank-Girokonto – keine versteckten Gebühren weit und breit. Das Girokonto der Norisbank ist wirklich klasse. Egal, ob es einen Gehaltseingang gibt oder wie hoch dieser ausfällt, das Girokonto ist kostenfrei. Auch gibt es hier eine „echte Kreditkarte“, mit einer Abbuchung am Ende des Monats. Ebenfalls kostenlos. Da ich persönlich nicht so sehr auf Kreditkarten stehe, habe ich diese auch so gut wie nie benutzt. Als ich sie doch mal brauchte, war ich aber froh, sie zu haben. Geld bekomme ich bei der Norisbank im Cash-Group-Verbund. Hier war mich der einzige kleine Minuspunkt, zu Beginn meines Tests. Denn vor allem wenn es mich auf´s Land zog, waren Cash-Group-Automaten rar gesät. Inzwischen gibt es hier aber Abhilfe. Ich kann nun auch an allen Shell-Tankstellen Geld abheben. War – zugegeben – am Anfang etwas komisch. Inzwischen gehört es für mich einfach so dazu wie das Tanken. Auch auf Reisen konnte ich an vielen Geldautomaten mit der MasterCard Geld abheben. Schön fand ich auch, dass ich mir für die Maestro-Card einen Pin aussuchen konnte. Da ich während der letzten zwei Jahre unzählige Girokonten getestet hatte, versagte mein Hirn doch hin und wieder bei der Suche nach dem richtigen PIN. Nicht so bei der Norisbank. Das Online-Banking funktioniert mit FotoTAN. Ich musste mir nur die passende App auf’s Smartphone laden und konnte damit immer und überall TANs erzeugen. Diese Papier-TAN-Bögen von früher haben mich unglaublich viele Nerven gekostet. Denn ich habe nie so genau gewusst, wo die gerade waren. Die Folge: Ich habe Überweisungen verbummelt und wahnsinnig viel Geld für Mahnungen ausgegeben. Das hat sich hiermit erledigt. Die Norisbank ist auch deshalb eine der fünf besten Banken fürs Girokonto, weil die Kommunikation immer passte. Online, per Telefon, immer war ein freundlicher und kompetenter Ansprechpartner erreichbar. So stell ich mir modernes Banking vor. Damit ist auch diese Bank für jeden geeignet. Vom Studenten, über den Angestellten bis zum Rentner. Hier ist einfach jeder einfach zufrieden.

 

Fazit: Für jeden das richtige Konto

 

Meine persönlichen Top 5 kann ich tatsächlich jedem vorbehaltlos empfehlen. Sie sind kostenlos, bieten sicheres Onlinebanking und Geld konnte ich auch flächendeckend abheben, auch auf meinen Auslandsreisen. Die Prämien sind zwar in der Regel von einem Gehaltseingang abhängig, da keines der Konten für Selbstständige in Frage kommt, ist das erfahrungsgemäß gar kein Problem.